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Kapitel
- Herzlich willkommen, ihr Lieben, bei meinem Gedanken-Kotze-Podcast.
- Als ich bei Instagram nämlich wieder rein bin und habe einen neuen Account…
- Ich glaube, wir holen jetzt hier ganz, ganz viele Frauen ab mit unseren…
- Ich bin schon sehr impulsiv und in Woche 4 ändert sich das in aggressiv, was…
- Genau. Halt gleich so negativ und beziehe das gleich, also nehme das gleich…
- Es ist so unfair und ich bin jetzt auch so, dass ich es irgendwie akzeptieren…
- Kommt immer ein bisschen auf die Tonlage an, aber das macht mich dann auch…
- Ich schätze mal, da liegt schon der Fehler, oder nicht der Fehler, aber ja,…
- Woche zwei. Also ich bin fast in drei. Ja. Ja, ab nächster Woche können wir…
- Warum dürfen wir nicht jammern?
- So ungefähr für die nächste eine Woche, für die nächste eine Woche.
- Ja, in welcher Schule warst du?
- Ist okay, Leute.
- Ich war anders.
- Ich glaube, wir müssen echt noch eine extra Folge zum Thema Schule machen.
- Dass das ein ganz großer Zusammenhang hätte.
- Das hieß Keuschlammpflanze.
- Sorry, aber die Ärzte, die gehen nach ihrem Lehrbuch.
- Und da wollen wir jetzt einfach gucken, ob wir das mal versuchen testen.
- Oder nicht eingesperrt.
- Die macht ihren Job wahrscheinlich ziemlich gut.
- das ist mir auch zu langweilig.
- Ja. Also, ne? Oh Gott. Vielleicht ist es, oh Gott, ich darf das doch gar…
- Scheiße. In Woche vier geht das, weil dann sage ich immer, es ist mir…
- Bitch. Gelöscht. Vollgeschnitten. Oh Mann, ja. Ja, die Grenzen einhalten. Ja,…
- Und wollte sagen, wie wäre es, wenn wir dann sagen, wir machen jetzt in Woche…
- Fünf Minuten Yoga, auch wenn ich dich danach, also vorher umkriegen möchte,…
- Genau. Dann sagen wir jetzt erstmal, vielen Dank für's Zuhören, vielen Dank,…
Herzlich willkommen, ihr Lieben, bei meinem Gedanken-Kotze-Podcast. Diesmal bin ich nicht alleine. Ich habe eine ganz liebe, chaotische, sympathische Person bei mir. Und wir wollen heute über das Thema PMS, ADHS, Frauenprobleme reden und unsere Erfahrungen mit euch teilen. Die liebe Isi, darf ich dich so nennen?
Ja klar, bitte. Ist heute bei mir und ich freue mich total. Und magst du dich gerade kurz vorstellen? Ja, also du hast mich ja schon ganz gut befrieden gerade. Ich bin Isabel oder auch Isi, auf jeden Fall darfst du mich Isi nennen. Und ich bin 26 und habe vor ungefähr eineinhalb Jahren meine ADHS-Diagnose bekommen.
Und ja, jetzt auch so seit ein paar Wochen, Monaten, ich habe keine Ahnung, meinen ADHS-Account gestartet bei Insta und ja, darüber haben wir uns ja auch kennengelernt. Und ich freue mich heute sehr, bei deinem Podcast dabei zu sein. Ich auch bin nicht mehr alleine. Ja, sehr schön, sehr schön. Seit eineinhalb Jahren hast du erst die Diagnose?
Ja, genau, mit 25 habe ich die bekommen. Ich dachte, du hast die schon länger. Hast du gedacht, ich wurde schon im Kindesalter diagnostiziert? Nee, aber irgendwie so habe ich das Gefühl, ich weiß nicht, ich habe auch kein, ich weiß nicht, das kennst du wahrscheinlich, überhaupt kein Zeitgefühl. Ich kann ja so überhaupt nicht greifen, was für ein Jahr es ist, wie lange das her ist.
Habe ich nicht, aber ich war ja auch mal kurz bei TikTok. Und bei TikTok habe ich dich ja das erste Mal gesehen, wahrgenommen. Ja, stimmt. Und dann habe ich mich ja wieder gelöscht. Gut, dann war ich ja erst mal wieder weg. Aber du hast aber auch irgendwas, das in meinem Hirn irgendwie triggert, dass ich mir dich sehr gut merken konnte.
Als ich bei Instagram nämlich wieder rein bin und habe einen neuen Account gemacht, war es somit das erste, nach was ich geguckt habe. Und ich habe immer nach Yoga. Ich verbinde dich so sehr mit Yoga. Ja, auch mein Name steckt ja auch mit in meinem Namen. Genau, und das konnte ich mir ziemlich gut merken.
Aber du hast immer so eine ruhige, das ist lustig, wenn man dich jetzt gleich dann kennenlernt, aber du hast immer so eine ruhige Ausstrahlung. Du gibst so viel Empathie, Sympathie ab. Du bleibst ziemlich lange im Gedächtnis. Also es ist echt krass. Okay, ja. Ja. Und deswegen dachte ich, das ist schon mindestens zwei, drei Jahre her, dass ich bei TikTok war, aber das scheinbar nicht.
Ja, also ich habe meinen TikTok-Account zwar auch schon länger und habe davor auch nur Yoga-Inhalte gemacht. Aber das mit darüber, also über die Diagnose zu sprechen und so weiter, das habe ich erst ziemlich spät angefangen. Und dass ich so eine Ruhe nach außen hin ausstrahle, habe ich schon ein paar Mal gehört. Aber irgendwie brauche ich das, um so meine innerliche Unruhe zu kompensieren. Also ich bin, ja, meistens innen drin, dann gar nicht ruhig.
Und umso ruhiger werde ich nach außen hin. Ja, das ist krass, ne? Das ist krass. Ich weiß nicht, was bei dir ist. Ja, bei mir sagen immer alle, ja, ich käme so selbstbewusst, so selbstsicher rüber. Und wenn die wüssten, ne? Also meine Therapeutin sagt auch immer, wenn man sie sieht, wenn sie so vor einem sitzen, sie strahlen so viel Selbstbewusstsein aus und dann reden sie und man merkt, wie gebrochen sie eigentlich sind, ne?
Ja. Und so ist es bei dir auch, ne? Du gibst diese Ruhe und es ist Wahnsinn, was wir all die Jahre unbewusst uns angeeignet haben, ne? Das ist ja eine Superkraft, nennen wir es doch mal so. Ja. Ja, krass. Okay. Aber wir wollen ja heute, wir dachten uns ja mal über das Thema mit dem Zyklus und PMS noch mal sprechen, was ja nicht nur, finde ich jetzt, uns betrifft mit ADHS, sondern auch ganz, ganz viele anderen.
Ich glaube, wir holen jetzt hier ganz, ganz viele Frauen ab mit unseren Erfahrungen. Wie durchlebst du denn den Zyklus? Bist du noch dran? Der ist weg. Easy. Ich bin noch dran. Da habe ich es noch gesagt, mein iPad hat nicht in den Sperrzustand. Und jetzt habe ich aus dem Fenster geschaut und habe nicht gecheckt, dass es aus dem Fenster geschaut ist.
Das geht schon, aus dem Fenster geschaut. Schön, ja. Aber ich habe deine Frage gehört. Und genau, du hast ja gefragt, wie ich meinen Zyklus durchlebe und wie es mir, das hast du nicht gefragt, wie es mir so geht, aber das habe ich mir gerade gedacht. Genau, das ist die Frage dahinter, wir Frauen verstehen uns.
Ja. Also, es ist relativ unterschiedlich und manchmal kann ich gar nicht genau sagen, ob es dann wirklich zyklusabhängig ist, da habe ich mir gedacht, nee, eigentlich ist es ja doch so offensichtlich. Warum glaube ich immer noch nicht, dass es davon abhängig ist? Aber es ist wirklich, also meistens ist es nach der, so zwei Wochen, bevor ich meinen Tag bekomme, ist es der Horror. Also, ich werde dann irgendwie richtig, ja, erst mal depressiv oder ich habe Stimmungsschwankungen.
Also, es ist immer so abwechselnd zwischen extremen Stimmungsschwankungen oder einfach so eine innere Leere. Und ich bin auch die meiste Zeit richtig erschöpft und teilweise auch total aggressiv und, ja, keine Ahnung, es ist, alles ist irgendwie durcheinander und ich bekomme überhaupt nichts mehr auf die Reihe, habe ich so das Gefühl. Und teilweise bricht auch die ganze Welt irgendwie zusammen. Ja. Genau, ich kenne das.
Ist das bei dir auch, also ich merke zum Beispiel Woche 1, ja, sagen wir jetzt mal Periodes vorbei, Woche 1. Hatte ich ja damals mal einen Beitrag drüber gemacht. In Woche 1 habe ich das Gefühl, als hätte ich überhaupt kein ADHS mehr, weil alles so leicht ist, weil Woche 3, 4 und Bäm-Woche so extrem sind, dass ich Woche 1 als, ich gehe hier locker flockig durchs Leben Gefühl habe. Ja. Woche 2 fängt schon so ganz langsam an, wo diese Symptome von der Konzentration, von dieser Reizung, schon so ganz leicht wieder sich bemerkbar machen, wo ich denke, ach ja, stimmt, jetzt weiß ich wieder, dass ich wirklich ADHS habe und dann kommt Woche 3 und in Woche 3 bin ich schon eigentlich, wollen wir mal ernst, also ganz im Ernst, ich bin eigentlich schon nicht mehr ansprechbar.
Ich bin schon sehr impulsiv und in Woche 4 ändert sich das in aggressiv, was du auch eben gesagt hast. Ja. Also wenn da einer mir nur sagt, das sehe ich anders, da flippe ich aus. Also jetzt ganz ehrlich, es ist eigentlich, es ist traurig, ne? Aber ich raste aus, ich habe dann diese Ansicht nicht und ich hasse es dann, wenn jemand mir widerspricht, da flippe ich, da könnte ich richtig würgen.
Und mit dem Depressiven, das habe ich auch. Also dass es in Woche 4 am allerschlimmsten ist, ja. Ja. Ich glaube auch, dass ich da das erste Mal ein Antidepressivum angefangen habe zu nehmen, weil ich wirklich dachte, ich bin einfach depressiv. Und es ist auch oft so, dass ich mich dann so schlecht daran erinnere, dass es mir ja eigentlich, dass es gar nicht so lange her ist, dass es mir gut ging.
Ich habe dann, mir geht es eigentlich nur schlecht. Also das ist so komisch. Und auch mit diesem Verlauf, wie du es beschrieben hast gerade, ist bei mir auch ähnlich. Also in der ersten Woche denke ich auch, hey, ist doch eigentlich alles fein. Und ich versuche mich jetzt immer an diese Woche zu erinnern und in dieser Stärke zu bleiben.
Also in dieser, ja, ich bin dann eigentlich auch ein positiver Mensch und habe Energie und so weiter, meistens. Auf jeden Fall auch mehr als die restliche Zeit und bin dann auch gar nicht so verplant. Und dann geht es wieder langsam los. Und dann finde ich es auch wieder, ja, ist ja eigentlich auch ganz lustig manchmal. Weil es wieder gar nicht lustig ist.
Also für uns ist es lustig, für unsere Mitmenschen wird es dann schon wieder schwieriger. Ja, oder zumindest denke ich auch oft, dass es für die Mitmenschen schwierig ist. Und manchmal denken die ja gar nichts. Und ich denke schon wieder, scheiße, jetzt werde ich schon wieder anstrengend und der andere ist schon total genervt von mir. Oder ich interpretiere irgendwelche Sätze, so wie du gerade den, was hast du noch mal gesagt?
Genau. Halt gleich so negativ und beziehe das gleich, also nehme das gleich sehr persönlich. Und es ist, ja, mein Kopf sagt mittlerweile auch so, hey, es ist nicht so. Und es ist gerade auch, ja, du bist jetzt wieder in der Phase drin, in der späteren. Und, aber es ist trotzdem, also, ja, trotzdem kommt es nicht so richtig an.
Ja, ich weiß. Also ich versuche es auch zu akzeptieren und zu sagen, oh Angie, jetzt alles gut, jetzt keine Panik kriegen, nicht in so ein Loch wieder fallen, weil du bist ja in Woche drei oder vier, sagen wir jetzt mal extrem vier, du bist in Woche vier, das geht vorüber, nächste Woche geht es dir besser so ungefähr. Aber selbst wenn ich es mir einrede, kommt es nicht richtig an. Und ich habe aber mittlerweile, also die Leute müssen auch denken, ich habe es wirklich nicht mal, ich laufe auch hier zu Hause rum und sage dann, lass mich in Ruhe, ich bin in Woche vier. Also, ja, also ich sage das dann schon, ich rede wirklich nur noch von diesen Wochen.
Ich sage dann immer so, hier ist Woche eins, wir können gerne, was weiß ich. Am Freitagnachmittag noch, ich habe ja einen Sohn, ins Schwimmbad fahren. Am Samstag können wir einen Indoor-Spielplatz fahren und am Sonntag in die Trampolinhalle. Überhaupt kein Problem. Ich bin zwar dann auch erschöpft und müde und alles klar, aber kriege ich hin und in Woche drei auf vier sage ich dann schon, rede mit dem Papa, aber rede jetzt nicht mit mir darüber.
Da ist die Frage schon zu viel, was machen wir? Da denke ich mir immer, versteht mich hier keiner? Und dann denke ich mir, das ist ja mein Kind. Aber ich fühle mich dann wirklich so dieses, ey, kann mich nicht jeder mal einfach in Ruhe lassen? Sorry jetzt für meine Ausdrucksweise, fickt euch.
Geht weg, zieht auf, verlasst das Land. Das ist auch immer da, wo ich dann sage, wenn Freunde klingeln oder anrufen oder nur schreiben, wo ich zu meinem Mann immer sage, ich ziehe jetzt ins Ausland, ich will hier nicht mehr sein, niemand lässt mich in Ruhe, ich will hier nicht. Ich höre so richtig extrem, fange dann auch an zu heulen. Ach Gott, echt, das ist wirklich schlimm, ne? Also wir lachen jetzt, aber ich weiß nicht, man muss auch manchmal einfach nur darüber lachen, aber es ist halt schon, ja, echt scheiße.
Es ist so unfair und ich bin jetzt auch so, dass ich es irgendwie akzeptieren kann, aber ich habe dann auch trotzdem immer noch Phasen oder hatte ich auch oft, dass ich einfach so verzweifelt bin. Und diese Verzweiflung macht halt alles nur noch tausendmal schlimmer. Aber es ist halt, ach, es ist manchmal halt einfach auch nur noch zum Verzweifeln, weil man irgendwie nicht mehr so richtig am normalen, in Anführungsstrichen, Leben teilnehmen kann. Und ich habe damit auch kein Problem, dass ich sage, okay, dann ist es halt so, dann ziehe ich mich ein bisschen zurück. Aber es gibt ja auch Sachen, die ich eigentlich machen möchte, wo ich weiß, das macht mir doch eigentlich Spaß, aber ich kann es nicht, weil es irgendwie trotzdem stresst.
Ich kann nicht mal manchmal auf mein Handy schauen, weil wenn ich schon eine Mitteilung bekomme auf meinem Bildschirm, da bekomme ich schon Herzrasen. Scheiße, hoffentlich will keiner was von mir. Obwohl es vielleicht, was weiß ich, eine Freundin ist, die nur kurz fragt, wie geht es? Also, ja. Aber das stresst dann schon, ne?
Ja. Ich, also, ich kenne das auch, dass das... Da denke ich jetzt, es ist doch scheiße geil, wie es mir geht. Warum fragst du mich das jetzt? Ja, genau. Und wenn ich dir mal sagen würde, wie es mir wirklich geht. Ja. Genau, aber dieses, ich weiß genau, was du meinst. Da ist selbst, also, dass meine Pillentante, hat mir erklärt, auch gerade mit diesen Nachrichten und so, dass dann, das ist nicht, weil man sich zurückziehen will, sondern weil das auch Reize halt gibt, ne?
Und gerade in Woche drei und vier ist man noch, von der hormonellen Umstellung her, noch intensiver von den Symptomen her, dass selbst Kleinigkeiten wie ein Handy oder hier, ich weiß nicht, also jetzt über... Nee, ich übertreibe nicht. Mein Mann sagte immer, ich übertreibe. Bei der Heizung, dieses Kluckern.
Kennt ihr das? Ja, ja. Wenn ihr die so anmacht und dann... Und manchmal fiepst die so und dann musst du die so einen Millimeter weiter drehen oder zurück drehen. Und das ist so leid. Er sagt immer, ich höre das gar nicht und ich flippe dann schon aus. Oh ja, das kenne ich auch mit solchen Geräuschen.
Kommt immer ein bisschen auf die Tonlage an, aber das macht mich dann auch total wahnsinnig. Und wenn ich dann, aber auch am Anfang, also eben in der ersten Woche, ist es überhaupt kein Stress, da blende ich das komplett aus. Oder ich höre es, es juckt mich aber nicht. Oder ich habe letztens, habe ich irgendwie mal gepostet, dass ich bouldern war. Aber dass mich da, also dass mich allein schon der Gedanke an das Licht dort so stresst.
Aber wenn dann irgendwie das Licht so grell ist oder so, das macht mich richtig fertig. Und das ist aber auch nicht immer so. Und dann frage ich mich wieder, bilde ich mir das alles nur ein? Nein. Weil ich, also warum stellst du dich so an? Aber ja, ich, nein, aber trotzdem sagt mein Kopf dann ab und zu wieder, hey, du hast doch, also du hast echt einen an der Klatsche.
Ja, das sage ich mir auch mal. Also ich sage mal hier ganz ehrlich, wir sind wirklich total bescheuert sind wir. Aber wir können ja wirklich nichts für. Und wie oft hört man ja immer noch, jetzt kommt ja wieder dieses Böse, reiß dich mal zusammen. Ja. Und das kann ich zum Beispiel, in Woche eins kann ich das manchmal ziemlich gut, umsetzen, dass ich mich wirklich mal auch zusammenreißen kann und kann Sachen machen, die nicht gerade in unserem Element liegen jetzt für uns ADHS.
Ja. Aber sobald du halt in die nächsten Wochen kommst, und jetzt reden wir nochmal von drei und vier, das sind ja die allerschlimmsten, dann geht das einfach nicht mehr. Und das mit dem Licht, das kenne ich, als ich immer im Krankenhaus war mit meinem Sohn. Und dieses eine Licht, es hat mich geblendet, es hat mich gestört, es hat mich richtig unruhig gemacht. Und wenn es dann noch flackert, ist es ganz rum, weil dieses Flackern überträgt sich bei mir innerlich, dass ich innerlich komplett wie durchdrehe.
Ja. Dass ich das Gefühl habe, ich müsste weglaufen, es frisst mich irgendwas von innen auf, und ich kann es nicht loslassen. Ja. Licht kenne ich. Aber dazu, weil du ja gerade gesagt hast, du kannst dann auch Sachen, die nicht so in deinem ADHS-Element liegen. Oder wie du mal... Also ich glaube, ich weiß, was du meinst, ich hoffe, alle anderen auch.
Ich schätze mal, da liegt schon der Fehler, oder nicht der Fehler, aber ja, auch wenn es uns gut geht, müssen wir das, sollten wir es nicht aushalten müssen. Richtig. Oder dann unbedingt sowas machen. Und dann, ja, da geht es halt dann, da fängt es halt schon wieder an. Hast du recht.
Und dann kommen noch, dann kommen noch irgendwie unsere Hormone durcheinander, und dann wird alles eigentlich immer wieder schlimmer, und es ist immer wieder so ein Kreislauf, so ein Teufelskreis. Ja, also diese Hormone, das ist schon echt fuck, ne? Ja, ich meine, überleg dir PMS generell, ja? Ja. Hört man ja, ist ja total verbreitet mittlerweile, ne?
Ja. Ich habe das Gefühl, früher hat man darüber nicht geredet, ich kannte es nicht, muss ich echt sagen. Ich dachte immer, es wäre alles normal, was ich so habe. Und jetzt so, du hörst und liest nur noch darüber, und sorry, so geht es mir halt, wo ich mir denke, ja, herzlich willkommen in meiner Welt, ich mache das seit Jahrzehnten mit, und warum redet vorher keiner darüber und hilft mir? Ja.
Warum hat kein Arzt mit mir darüber geredet? Ja, ich, also, ich kann mir gut vorstellen, dass zum Beispiel meiner Mutter ganz genau so geht, oder auch vielen anderen. ich bin ja jetzt ein bisschen jünger, zum Glück ist es bei mir gerade ein bisschen mehr Thema, und jetzt kommt ja ein bisschen mehr Verständnis auf, aber irgendwie, viele sind dann auch noch so in dem Ding drin, ja, das gibt es ja eigentlich schon immer, und die anderen haben es ja auch geschafft, sind da durchgekommen. Also was stellt ihr euch jetzt alle so an? Ja.
Und man muss ja nicht alles irgendwie benennen, und alles ist plötzlich eine Krankheit, und es ist jetzt alles nur so ein Trend, und bla, aber warum ist das denn so? Naja. Das ist gerade echt Ohnbescheid jetzt. Mein Hirn. Darf ich dich kurz was fragen? Na klar. In welcher Phase befindest du dich gerade?
Woche zwei. Also ich bin fast in drei. Ja. Ja, ab nächster Woche können wir keinen Podcast machen. Ja. Doch, wir können meckern. Wir können uns schon reinsteigern. reinsteigern und dun, dun, dun, dun. Aber dann würden wir es wahrscheinlich nicht hochladen. Das war scheiße. Ja, oder die anderen hören es und sagen, ja, kenne ich.
Oh, geil, die ringt sich wenigstens genauso auf. Eigentlich müssten wir wirklich mal eben in den verschiedenen Wochen immer. Ja, das hört mir, glaube ich, aber bei mir und Steve hört man das vielleicht. Ich denke dann immer so, hört man das raus, weil ich reiße mich ja, ich versuche mich ja dann zusammenzureißen, aber der fuchst mich in drei und vier, in vier ist ganz schlimm, da fuchst der mich ja aufs Blut, dass ich dann schon ihn echt hasse, dass ich dann, dass wir uns ja auch echt angiften können. Also, wenn ihr wüsstet, was wir schon rausgeschnitten haben.
Schade. Folge nur mit Outtakes hochladen, bitte. Das wollen wir mal irgendwann machen, das wollen wir tatsächlich irgendwann mal machen. Ich glaube, das wird hart. Ja, aber es ist, jetzt gerade bin ich in zwei, komme in drei und ich merke es schon. Ich fange schon an, innerlich zu rotieren.
Also, bei mir fängt das immer so ein bisschen mit diesem innerlichen Rotieren an, die sie keine Ruhe kriegen und dann auch der Perfektionismus. Also, es muss alles sauber sein. Ich kriege die Kretze, wenn dann ein Fleck, ein Krümel, ein Staubkorn irgendwo ist. Ich glaube, das kennen jetzt alle Frauen. Man darf halt, man muss es einfach nochmal sagen, weil du es eben gesagt hast mit, warum kriegen die jetzt einen Namen und warum verbreiten die es jetzt so.
Ich will das PMS nicht runterreden, das ist jetzt damit überhaupt nicht gemeint, im Gegenteil. Aber wir mit ADHS erleben diese hormonelle Umstellung nochmal intensiver. Und ADHS, sorry, ist auch eine Krankheit. Und wenn wir lernen, darüber zu reden, geht es uns doch auch besser. Ja, schon.
Warum dürfen wir nicht jammern? Wir setzen ja auch Kinder auf die Welt, während Männer beim Schnupfen auf der Couch liegen und haben die Männergrippe. Ja. Entschuldigung. Ist das so? Sorry. Mann. Ja. Kein Männer hast du denn? Nein. Aber, aber... Nee, voll. Und ich glaube also, dass man da leider halt auch noch zu wenig drüber weiß, weil man ja immer nur irgendwie irgendwelche Studien hauptsächlich dann an Männern durchführt, weil Frauen hatten ja auch lange gar kein ADHS und so.
Richtig. Deswegen ist da halt noch viel, da muss noch viel getan werden. Viel getan werden? Ja. Ich habe gerade, ich habe vorgestern, glaube ich, meine Tage bekommen. Oh. Oh. Also bist du jetzt in der emotionalen Phase, so nenne ich sie. Ja. Kann das sein? Sehr weinerlich? Bei mir wird es dann schon wieder besser, muss ich sagen. Ich habe zwar krasse Schmerzen, aber ganz ehrlich, die sind dann lächerlich im Gegensatz zu dem, was mir davor geht.
Ja. Und ja, ich bin dann schon nochmal irgendwie instabiler als sonst und ja, doch weinerlich ja schon auch. Kommt drauf an, was halt gerade passiert. Aber irgendwie auch wieder besser drauf. Direkt. Vielleicht auch, weil ich so weiß, endlich sind sie da und jetzt geht es langsam wieder bergauf und allein schon diese Erwartungshaltung oder dieses Wissen.
Ja. Lass uns das erklären. Ich weiß, was du meinst, weil seitdem ich verstanden habe, dass das mein Zyklus ist, also wie lange ich auch dafür gebraucht habe, das zu verstehen. Es ist krass, weil sobald die Tage da ist, hängst du da und denkst dir, also sobald, das sind ja in der Regel Frauen und die Männer, die zuhören, viel Spaß jetzt. Aber sobald das Blut fließt, unseren Körper abstößt, die Natur ihren Lauf nimmt, guck mal, das sieht gut an, ne?
Ja, aber weil ich jetzt weiß, dass dadurch das besser wird und ich glaube, dass bei dir nämlich genau derselbe Effekt jetzt da ist, dass man weiß, puh, geschafft, jetzt kann es nur noch bergauf gehen. Ich bin dann zwar immer noch so ein bisschen so, also ich bin dann wirklich noch sensibler, feinfühlig, ich weine schneller, aber die Symptome jetzt von den Reizen und so ist weniger. Das bei mir tatsächlich auch, ja. Ja. Also bist du jetzt gerade in der Phase, ich lasse die Natur, reinigt mich jetzt gerade und macht mich stark für die nächsten vier Wochen.
So ungefähr für die nächste eine Woche, für die nächste eine Woche. Aber, ähm, also ich bin auch, das klingt jetzt wieder so, keine Ahnung, ähm, ich bin aber nicht sauer, dass ich es habe jeden Monat. Ich denke mir so, das ist eigentlich was Schönes und, ja, aber dieses, die Zeit davor, trotzdem unfair. Aber ich will trotzdem eine Frau sein, ich finde es trotzdem schön, eine Frau zu sein. Ja, und wir haben früher, ich weiß nicht, wie habt ihr die Periode damals erklärt bekommen?
Mir ist gerade wieder dieses Bild in den Kopf gekommen, wo uns so eine Frau in der Grundschule erklärt hat, wie unser Wohnzimmer dann einmal die Woche ausgeräumt wird. Warte mal, stopp, in der Grundschule? Oder, Grundschule ist jetzt vielleicht ein bisschen, doch, das war die vierte Klasse. In der vierten Klasse, also es war ganz sicher im Grundschulgebäude. Ähm, ich finde das total krass, ne?
Ich weiß nicht mehr, wie alt man in der vierten Klasse ist. Ja, äh, da ist man so neun oder, also man will so neun, neun, zehn Jahre alt. Also mein Sohn, ähm, ich habe jetzt erfahren, in der dritten Klasse, der kommt nächstes, also jetzt nach dem Sommerfernen in die dritte, Da haben die Sexualkunde. In meiner Zeit, als ich noch jung war, äh, ich hatte das in der siebten oder achten Klasse. Ja, ich auch. Also wir haben eben nur erklärt bekommen, wie das, wie Periode, genau.
Ich kann mich da nicht dran erinnern. Ich weiß auch von meiner Schulzeit generell wenig. Obwohl doch, wir hatten auch ein bisschen Sexualkunde, weil da mussten die Jungs als kleine Spermien im Pausenhof umlaufen. Nein, nein. Aber ich weiß nicht, warum und was sie da von lernen sollen.
Alter, das ist fast Mobbing. Das ist ja krass. Warte mal, Bayern, gell? Also München wohnst du, ne? Darf ich das sagen? Ja, ja, krass. Ja, krass. Ihr seid ja eh ein bisschen anders, ne? Ich meine, aber jetzt sind wir den Bock richtig abgeschossen. Die war auf jeden Fall anders, die uns das erklärt.
Ja, in welcher Schule warst du? Aber also wir waren auch getrennt. Ich weiß nicht, was sie ihnen erzählt hat. Ich weiß noch, manchmal hat man ja so einen Mentor, in die erinnert man sich einfach. Und das habe ich auch nicht geträumt. Da haben wir dann aus dem Fenster geschaut und die Jungs mussten unten rumlaufen.
Und waren irgendwie so ein, ja, Spermienschwarm. Und wir haben gelernt, ja, das ist unsere Gebärmutter, das ist dann wie ein Wohnzimmer, das einmal im Monat renoviert wird. Erst ausgeräumt und dann renoviert. Cool. Und mehr lernt man darüber nicht. Ja, also ich kann mich echt nicht mehr daran erinnern, dass wir das überhaupt erklärt bekommen haben.
Aber ich muss auch jetzt sagen, ich kann mich wirklich sehr schwer an alles überhaupt erinnern, wo ich mir denke, warte mal, hatte ich das auch in der Schule? Aber wir hatten auch kein richtiges Sexualkunde, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich weiß noch, es gab Biologie damals in der Klasse. Da gab es das Skelett namens Hugo. Daran kann ich mich noch erinnern.
Dann haben wir über Schmetterlinge geredet, das weiß ich auch noch. Und dann weiß ich gar nicht, ganz ehrlich. Skelette, gell? Also ich glaube. Oder war er, also, ja. Aber jetzt überlege ich gerade, ob der einen Pipimann hatte, gell? Mir nennt es jetzt mal so. Ein Skelett? Eher nicht.
Ach so, ja, natürlich nicht. Ist okay. Ja. Aber ich hätte, ich hätte, glaube ich, auch überlegt, ich habe ja die Ausbildung gemacht als Physio und da hatten wir ja täglich ein Skelett vor uns stehen und da war kein Pipimann dran. Das ist irgendwie ganz scheiß krass. Ja, aber mir geht auch gar nicht.
Ist okay, Leute. Was würdest du gerade sagen? Entschuldigung. Ich weiß es nicht mehr. Ich bin raus. Ich habe jetzt gerade nur noch einen Pipimann vor Augen. Es ist ganz schlimm. Ich möchte jetzt, falls doch Männer zuhören sollten, ja, einfach nur sagen, ich färbe mir meine Haare auch wieder blond, damit es passt.
Okay, Leute. Ey. Gott. Nein. Quatsch. Nee, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ich habe auch viel geschwänzt, muss ich auch zugeben, viele Stunden geschwänzt, gerade Biologie, Chemie, wie hieß das andere? Physik, ne? Ja. Diese komischen Räume da, wo es dann so ganz komische Sachen ging.
Ich war nie da. Okay. Ich habe erst später geschwänzt. Da war ich noch da. Aber ich hatte zum Glück auch... Was heißt denn später? Viel später gab es bei mir gar nicht mehr. Ja. Erst so in der Oberstu... So jetzt? Ja, ich war ja... Ich war ja Gymnasium. Ah, Streber. Ja. Nein. Ich habe mich da irgendwie durchgeschlagen.
Und so in der Oberstufe, da habe ich mich dann krank gemeldet. Aber meine Mutter war halt viel daheim und dann wollte ich irgendwie auch nicht zu Hause chillen. Und ich hatte eine ganz coole Gruppe, mit der ich mich gut verstanden habe, mit denen ich mich dann halt im Unterricht abgelenkt habe und dann irgendwie meinen Spaß hatte. Aber das ist cool, siehst du? Das ist dann cool, weil ich habe...
Und so habe ich die Zeit durchgestanden irgendwie. Und da sieht man mal, wie wichtig es ist, dieser Zusammenhalt in der Klasse. Also, wie du gerade sagst, die haben dich, wenn du so willst, praktisch mitgezogen. Und ich war immer ein Außenseiter. Ich war ja immer wie ein Junge. Ich war sehr rebellisch.
Ich war anders. Am Anfang hatte ich mich noch ziemlich gut angepasst. Und ich wusste ja da auch nicht, dass ich ADS habe. Aber ab der 6., 7. und dann kommt ja noch die Pubertät dazu, habe ich mein wahres Ich da gezeigt. Sorry, ich sage es jetzt einfach mal so. Ich habe gesagt, ich spiele Fußball, ihr könnt mich mal, ihr seid alles Tussis.
Ich habe die alle beleidigt, weil sie Barbie und Puppen mögen, so ungefähr. Ich habe auch extra gezeigt, dass ich anders bin, indem ich mich anders gekleidet habe. Ich hatte diese Becky-Hosen an. Ich hatte also wirklich wie ein Junge. Geil. Mir einen Igel schneiden lassen, alles.
Ja, ich war anders und somit auch Außenseiter. Bitte zeig uns mal Fotos. Ich weiß nicht, ob es welche gibt. Ich muss es wirklich sagen, ich kann mal eine habe ich bei Facebook, die ist noch von damals aus meiner Klasse. Die muss ich mal fragen, weil ich nichts mehr aus meiner Vergangenheit, ich habe die, wie soll ich sagen, begraben.
Aber bestimmt gibt es das, bestimmt. Wahrscheinlich warst du da auch so drauf, dass du eigentlich auch keinen Bock hattest auf Fotos oder so. Ich glaube, damals war das auch gar nicht so. Es gab ja noch keine Handys oder so da. Guck mal, das hört sich echt jetzt krass alt an. Aber ich glaube, mit 14 oder 15 hatte ich ein Handy bekommen mit dieser Kolya-Karten.
Wenn der Internet-Button war, der Horror. Aber bei mir auch noch. Also ich, ja. Warte mal, wann bist du geboren? 96. Ich wollte gerade sagen, du bist 26, du bist 96 geboren. Guck mal, ich bin 84 geboren, ne? Ich war 2000 fertig mit der Schule. Ich war 2015 fertig mit der Schule.
Ich glaube, wir müssen echt noch eine extra Folge zum Thema Schule machen. Oh, das ist eine gute Idee. Warte, ich weiß nicht mehr, ich vergesse das. Schule, Schulzeit, das machen wir. Ich habe schon aufgeschrieben. Ich glaube, das wird lustig. Gehen wir zurück in Zyklisch-Thema.
Und da hast du mich noch gefragt, wie es bei mir ist. Und ich habe gar keine Gegenfrage gestellt. Hast du eine? Nee, du hast ja erzählt, wie es verläuft und so weiter. Ah, dazu fällt mir noch was ein. Es gibt PMS und PMDS. Hast du davon schon mal gehört? Ich habe gesehen, es gibt PMS und PMDS, ja.
Aber ich kenne den Unterschied nicht. Also, ich habe auch nicht ganz gecheckt, was der Unterschied sein soll. Aber was ich verstanden habe, ist es einfach nur noch mal eine viel, viel stärkere Form von PMS. Und es ist nicht nur eine Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit, sondern eben diese richtig depressive Verstimmung. Verstimmung und Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
Merkt man gerade, dass ich ablese. Ja, ist nämlich schlimm. Hast du dich vorbereitet? Selbst Herabsetzung. Ja, ich habe mein Handy vor mir aufgestellt. Wir müssen googeln. Ja, aber krass, ne? Ich meine... Und Angst und Angespantheit ist noch mal viel extremer. Und, ja. Also, ich frage mich dann halt, warum die Psyche da so leiden muss.
Dabei ist es ja wirklich eine Reinigung. Wollen wir jetzt mal ehrlich sein? Theoretisch soll es uns ja besser gehen, uns Frauen. Und dass die Symptome so stark werden, ist echt heftig. Ich hatte mal irgendwann gelesen, dass PMS, PMDS, dass tatsächlich viele Frauen, die darunter stark leiden, eine ADHS-Diagnostik vielleicht mal machen sollten.
Dass das ein ganz großer Zusammenhang hätte. Aber ob das irgendwie weiterverfolgt wurde, keine Ahnung. Und ich lese ja auch dann nicht fertig. Es hat mich nicht so gefesselt, weil ich habe es ja. Vielleicht alle, die jetzt zuhören und keine ADHS-Diagnose haben, aber unter PMS oder PMDS auch sich jetzt hier wiedererkennen, vielleicht wirklich Anlaufstelle, Arzt, kurz besprechen.
Vielleicht ist wirklich eine Diagnostik sinnvoll. Aber hast du schon mal von Mönchpfeffer gehört? Weil viele schwören ja darauf, das ist ja so eine Heilpflanze. Die bei Regelbeschwerden und Wechseljahren empfohlen werden. Ja. Hast du davon schon gehört? Ja, ich habe das sogar tatsächlich jetzt gerade.
Das ist schlecht. Wusstest du, dass du das nicht in Kombi, Dopamin oder Antidepressiva, Ritalin oder so genommen werden darf? Wusste ich nicht. Ich habe nur gehört. Bitte. Das soll ja irgendwie die Gelbkörper-Hormon-Ausschüttung anregen, verstärken, wie auch immer. Aha. Ich gerade weiß.
Also wir sind hier ja auch kein medizinischer Podcast oder so, bitte. Es soll ja helfen. Um Gottes Willen, es soll ja helfen. Ja, ja, ja. Und ich habe das halt auch von Freunden schon gehört und dachte mir immer, ja, ich weiß ja teilweise auch, was mich stresst. Und ich weiß halt, dass es da einfach noch viel stärker ist.
Und ja. Nimmst du es? Und ich glaube halt dann nie, dass ich da irgendwie so eine Pille schlucke und es dann besser ist. Und ich habe dann trotzdem mal, als ich bei der Frauenärztin war, habe ich nochmal mit ihr darüber gesprochen. Und sie hat mir dann erst Tropfen verschrieben.
Das hieß Keuschlammpflanze. Sie meinte, das ist das Gleiche oder ähnlich wie Mönchspfeffer. Und habe ich natürlich auch wieder selbst gezahlt. Ich habe das dann zwei Monate genommen. Ich hatte das Gefühl, dass es ein bisschen besser ist. Aber ich habe das teilweise, ich habe das so oft auch vergessen, dann abends noch zu trinken.
Und das war so widerlich. Das hat so ekelhaft geschmeckt. Und dann war es so, also das war hochprozentig. Das war so grausig. Und ja, und dann habe ich mir, als es leer war, habe ich mir Mönchspfeffer beim DR. Weil es auch ein bisschen günstiger ist. Und ich mir dachte, komm, ich gebe dem jetzt mal eine Chance.
Und dann habe ich irgendwo einen Post gelesen, dass man das eben nicht kombinieren sollte. Aber dann, ich habe auch mit der Neurologin, also die mir die ADHS, die das ADHS diagnostiziert hatte, drüber geredet. Und sie meinte, ihr ist darüber eigentlich nichts bekannt. Und es ist wahrscheinlich auch eher stressbedingt. Aber ich kann ja einfach trotzdem das mal probieren mit dem Mönchspfeffer oder mit den Gelbkörperhormonen.
Weil die hat mir die Frauenärztin auch gleichzeitig verschrieben. Und dann meinte sie, ich kann es mir quasi aussuchen, ob ich es pflanzlich nehmen will oder direkt die Hormone. Also dann stehst du wieder da mit den ganzen Bähnen. Und ich denke sie auch nur so, ja, okay, danke. Ist ja schon interessant.
Und dann habe ich versucht, Entschuldigung, noch ganz kurz, genau, ich habe dann auch recherchiert und so weiter. Und ich habe halt bis auf diesen Post auch nicht so viel gefunden. Und wem glaubt man da jetzt, der Ärztin oder jemanden auf Insta? Und mittlerweile glaube ich echt teilweise den Leuten auf Insta mehr, weil die Erfahrung da ist. Ja.
Sorry, aber die Ärzte, die gehen nach ihrem Lehrbuch. Um Gottes Willen, das sind ja trotzdem gute Ärzte. Aber wenn die jetzt diese Beschwerden selbst nicht haben und selbst nicht getestet haben, ist es natürlich schwierig. Also ich weiß nicht, ich habe das bei Insta nicht gefunden mit diesem Mönchpfeffer, sondern eine Freundin hat mir das empfohlen und weil ich, die sagte zwar, es ist ja homöopathisch, ist eine Pflanze, bla bla bla, brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich habe halt gedacht, naja, komm, ich habe jetzt noch chronischer Reizdarm, ich habe ja eine Lebererkrankung und, und, und.
Jetzt Google lieber, sicher ist sicher, nicht, dass ich irgendwas in meinem Körper durcheinander bringe. Ja. Und da bin ich direkt, aber wirklich, als wüsste Google ja schon, ich glaube, es weiß es ja eh, dass ich ADHS habe, mein Google, nur mit ADHS meistens in Verbindung steht. Aber da kam dann direkt wirklich dieses Mönchpfeffer bei Regelbeschwerden, Wechseljahre und dass es nicht in Kombi mit Ritalin oder Antidepressiva genommen werden soll. Okay.
Ich meine, das steht bei ADHS-Pedia oder sowas. Krass. Da steht das sogar drin. Da gibt es ja eben teilweise auch schon Studien, auch wenn es nur kleine sind, aber da denke ich mir, die Ärztin sagt dann, ach, sie hat darüber noch gar nichts gehört. Und da natürlich, da habe ich dann halt auch gar kein Vertrauen mehr.
Und es ist halt auch sehr schwierig. Also meine Pillentante sagte zu mir, als ich mit ihr darüber gesprochen hatte, Variante ist ja einmal in der Woche drei und vier die Medikamente, also in meinem Fall ist es jetzt Elvanse, Elvanse in dieser Zeit zu erhöhen. Sie sagte aber, wenn die Symptome generell ja schon dann eh höher sind. Logisch kann man mit den Medikamenten höher gehen, aber es wird nicht viel bringen. Hast du es mal probiert?
Nee, ich soll ja diesen Monat jetzt nochmal aufschreiben, wie die Symptome generell sind auf Karteikarten. Also extrem wirklich aufschreiben. Und dann überlegt sie nämlich, also dann sprechen wir nächsten Monat, ob wir es versuchen mit dieser Erhöhung, ob wir zum Beispiel in Woche drei 50 Milligramm nehmen. Ich nehme mir jetzt schon 40. 50 und in Woche vier dann 60 Milligramm.
Und da wollen wir jetzt einfach gucken, ob wir das mal versuchen testen. Ja, also aber sie sagte halt, sie ist halt eigentlich kein Freund davon, die Medikamente immer zu erhöhen, weil der Körper gewöhnt sich auch gerade an das Elvanse oder Ritalin oder so, gewöhnt sich der Körper ja auch ein Stück weit dran. Weil wenn ich den Bedarf vielleicht benötige, wieder höher zu gehen, irgendwo ist ja auch Schicht, ne? Ja. Sie sagte total geil, ne, Tübi?
Also, ne, typisch Frau wollte ich gerade sagen. Aber diese, naja, sie wissen ja, wann sie in Woche drei und vier sind. Dann nehmen sie sich in dieser Zeit schon nichts vor. Und dann habe ich mir gedacht, ja, aber ich kann ja schlecht mein Kind und meinen Mann ausziehen lassen, weil ich die alle hasse. Ja, aber das halt, also, da war ich auch, da bin ich auch schon wieder innerlich so aggressiv geworden, wie die mit mir geredet hat.
Und da sehe ich die wirklich als einen bösen Menschen an. Also, sie will mir ja nichts, aber ich sehe das dann wirklich, ich habe dann das Gefühl, sie könnte mich auch beleidigen, es wäre das Gleiche. Weil sie mir gesagt hat, ja, also, sie wissen ja dann auch eigentlich, wie es ihnen geht. Sie kennen sich doch langsam. Ich denke mir auch so, ja, schon, aber ich kann, mich stresst halt alles, alles.
Und dann halt denke ich wieder, ach, die versteht mich halt irgendwie anscheinend auch nicht, weil sonst würde sie vielleicht anders reagieren oder mir andere Tipps geben. Und ich gehe ja eh schon dann nicht in die Uni oder, ich habe ja eh schon, ich habe wirklich meine, ich habe zwei, dreimal den Job wirklich gekündigt, von heute auf morgen, weil es so schlimm war. Und ich, und das hat mir dann...
In Woche vier wahrscheinlich. Ja. Und dann ging es mir auch ein bisschen besser. Aber das geht halt nicht. Und, ähm, wie gesagt, halt auch schon Nachrichten oder Lichtgrelles oder irgendwelche komischen, Sachen, die man nicht kontrollieren kann, stressen dann einen so sehr. Und ich habe das mal zu meinem Freund gesagt, ich wünsche mir gerade, dass ich einfach in so einem weißen Raum eingesperrt bin.
Oder nicht eingesperrt. ich bleibe da auch freiwillig drin. Wo ich nichts höre, nichts sehe, mich nichts, ja. Krass, ich sage das alles nicht mit dem weißen Raum, aber ich sage dann immer so, setz mich einfach im Wald raus, lasst mich einfach in Ruhe. Ich möchte einfach nichts hören, nichts sehen. Ich möchte wirklich wie weg sein, unsichtbar sein.
Genau. Und mit dem Raum, da sage ich manchmal sogar, ihr könnt mich in die Gummizelle, da habe ich wenigstens Spaß, dann hüpfe ich von einer Wand zur nächsten und kann meine Aggressionen wenigstens raushüpfen. Und wenn ich Laune habe, singe ich die Gummibärenbande dazu. So sage ich das immer. Das ist krass, dass wir da alle so ein Stück weit dasselbe Empfinden haben.
Und dann der Therapeut sagt natürlich, der Stress, das entsteht in unseren Köpfen und damit müssen wir umgehen lernen. Aber es ist so schwer. In Woche drei oder vier, definitiv nicht sagen. Also da würde ich an die Gurge gehen. Also ich streite auch immer mit meiner Therapeutin.
In Woche drei und vier fühle ich mich immer missverstanden und sage auch immer, dass ich es ihr nicht mag und dass sie ihren Job nicht richtig macht. Das traue ich mich noch nicht zu sagen. Da bin ich noch nicht lang genug bei denen. Da haue ich schon raus. Da bin ich schon so. Und ich habe mich immer gefragt, warum mag ich die denn nicht?
Und eine Woche später oder wenn es dann rum ist, dann erzähle ich jedem, ja, diesmal war das Gespräch richtig gut. Sie war viel offener. Das liegt gar nicht an ihr. Das weiß ich ja jetzt. Erst seit kurzem. Ich habe ja lange, lange das beobachtet. Jetzt seit kurzem weiß ich, okay, diese Frau kann überhaupt nichts für.
Die macht ihren Job wahrscheinlich ziemlich gut. Nur ich bin sehr unkooperativ. Es wird nie den oder die perfekte Therapeutin geben. Also klar, einfach die ganze Zeit nicht. Dann muss man auch schauen, dass man vielleicht auch woanders hingeht. Aber es wird immer wen geben, der vielleicht was Falsches sagt zur falschen Zeit.
Und dann denkt man sich schon wieder, ich gehe da nie wieder hin. Da geht es mir besser ohne dem. Und letzte Woche, da war ich ja gerade eben so wieder auf dem Höhepunkt. und dachte mir so, nee, ich verlasse das Land. Ich laufe nicht vor dem Leben davon. Ich lebe jetzt mein Leben.
Und jeder kann mich mal am Arsch lecken. Und ich breche mein Studium ab. Und ich habe wirklich, ich erzähle das dann auch immer rum. Ich muss mich dann schon immer zurückhalten, weil ich weiß so, nächste Woche ist es vielleicht doch wieder anders. Und dann habe ich auch einer Freundin geschrieben, ja, ich komme nicht mehr in die Uni.
Und ich glaube, ich breche es wirklich ab. Wirklich, ich kann nicht mehr. Und das war es. Und und dann hast du dann auch geschlossen. Jetzt lachen wir drüber, gell? Es ist eigentlich ganz krass, dass so etwas kommt. Und ich habe so mit dem Gedanken abgeschlafen, so, ja, ich breche ab.
Und das hat sich so gut angefühlt. Ich war so erleichtert. Und auch so ein bisschen so Angst. Also ich hatte auch ein bisschen Angst in mir, so, okay, was mache ich? Was kommt als nächstes jetzt? Aber auch das ist vielleicht auch wieder so dieses ADHS hier. Und das ich brauche jetzt wieder was Neues.
das ist mir auch zu langweilig. Und langweilig stresst mich auch gleichzeitig. Und ich fange jetzt wieder, ich weiß jetzt gerade nicht, wo es hingeht. Das ist spannend. Und dann plötzlich habe ich auch wieder ein bisschen besser geschlafen und so. Und ja. Weil du in dem Moment mit dir im Reinen warst, ne?
Ja. Du hast da eine Entscheidung getroffen. Indirekt scheint ja wirklich nicht das Richtige zu sein. Oder es ist das falsche Thema gerade. Ich glaube, im Studium ist das Problem, dass du halt viele Themen hast. Und vielleicht jetzt gerade auch es gerechnet ein richtig Scheiß-Thema ist, was dich überhaupt nicht fesselt, ne?
Ja, genau. Das ist halt der Scheiß. Ich weiß so, es gibt ja auch Sachen, die mir irgendwie Spaß machen. Das hat ja einen Grund, warum ich das angefangen habe und so. Übergerissen. Also du Trottel, dir geht es doch überhaupt nicht mehr gut. Jetzt brich die Scheiße endlich ab und dann wieder doch nicht.
Und gestern war ich wieder, ach, eigentlich geht es. Jetzt schreibst du wieder ein bisschen weiter an deinen Bericht und dann kannst du dich ja wieder ausruhen. Und dann schaffst du es wieder ein bisschen. Und dann bist du glücklich, weil du ein bisschen was gemacht hast, richtig? Ja, nicht unbedingt glücklich.
Dann bin ich auch wieder ein bisschen wütend, dass ich jetzt wieder, dass ich dann nicht oft, obwohl ich doch gesagt habe, ich breche ab und mir ging es so gut, dass ich dann wieder so gegen mich arbeite. Es fühlt sich dann an, als würde ich wieder gegen mich arbeiten. Ich verstehe aber, was du meinst. Das ist total, also ich fühle, was du meinst. Und ich frage mich jetzt gerade, ich frage mich gerade, ist es bei dir tatsächlich dann, in der Papier, bricht es tatsächlich dann raus, deine Gefühle, die du die ganze Zeit auch unterdrückst, ne?
Ja. Also, ne? Oh Gott. Vielleicht ist es, oh Gott, ich darf das doch gar nicht sagen, weil dann heißt es, guck mal, die Antje hat es bestärkt, ne? Aber vielleicht ist es wirklich nicht das Richtige für dich. Und du in Woche vier, der ganze Ballast, der ganze Druck, der ganze Stress halt, wo wir ja eh schon am Limit sind, dann noch dich einholen, ne?
Und weil du gerade sagst, du ärgerst dich danach, weil wärst du danach glücklich dann, wenn du das gemacht hast, würde ich sagen, okay, komm her, die Phase müssen wir irgendwie überstehen, ja? Aber es scheint ja in dir, wenn du dich darüber ärgerst, es scheint dich ja zu triggern. Das ist krass. Also, ich weiß nicht, ob du das auch hast, aber dass du schaffst irgendwas und du kannst, ich versuche mir dann auch zu sagen, ja, jetzt sei doch mal stolz auf dich, aber trotzdem dieses Gefühl, eben gegen mich zu arbeiten, das macht mich einfach nur eigentlich so unglücklich. Und dann kann ich auch da nicht so stolz drauf sein, wie andere,
das ist mir dann in dem Moment so egal, weil ich mir denke, ja, wow, also ich bin dann auch, ja, auch selbst wenn ich was geschafft habe, kann ich da irgendwie nicht mich so drüber freuen. Ich weiß nicht, ob du das kennst oder ob du diesen, ob dir da gerade so eine Situation vielleicht Ja, also nicht mit Arbeit, weil ich, ich meine, klar ist nochmal eine andere Situation, aber privat, also wenn ich mir vornehme, zum Beispiel, ich weiß ganz genau, Familienfeiern tun mir nicht gut, und ich gehe aber hin und nachher ärgere ich mich zur Tode und bin richtig sauer, dass ich das getan habe und dass es mir wegen denen nochmal schlechter geht und ich dann richtig stinkig bin und dann aber mir versuche einzureden, ja, aber du hast es jetzt getan, du hast es überstanden, du warst da, du hast dich dem wieder gestellt und aber indirekt bist du stinkend sauer, dass du wieder jedem alles recht machst, nur dir selbst nicht, dass du nicht auf deine eigenen Bedürfnisse hörst, sondern lieber die anderen oder das, was die Gesellschaft erwartet, doch machen möchtest. Nicht möchtest, sondern tust. Ja. Diese blöde Gesellschaft, ja.
Ja, schon. Und ich finde auch, klar kann man alles vermeiden und vor allem weglaufen und Kontakte abbrechen, aber klar, also das finde ich jetzt auch nicht die richtige Lösung, aber wenn man auch noch nicht den richtigen Umgang gefunden hat, dann ist es auch mal okay, irgendwie da Abstand zu halten und das ärgert mich dann auch manchmal, wenn ich mir so denke, ja toll, also du hast ja auch gerade gesagt, jetzt habe ich das wieder durchgestanden, ja, aber wer sagt denn, dass du es durchstehen musst überhaupt? Also warum machen wir das immer wieder? Als wenn wir immer wieder gegen so ...
Und wir wissen ja auch, dass wir es nicht müssen. Wir wissen, dass wir es nicht müssen. Wir wissen, dass wir selbst entscheiden können, ob wir das uns zumuten oder nicht, aber wir machen es. Ich kriege diesen Bogen nicht, weil ich habe dann tatsächlich ein schlechtes Gewissen, weil ich denke, das muss doch sein. Dieses Scheißgewissen immer, ehrlich.
Scheiße. In Woche vier geht das, weil dann sage ich immer, es ist mir scheißegal, was andere über mich denken. Ja. Oh Gott. Ja, es ist, ich glaube, ein sehr, sehr leidiges Thema, ja. Genau, das wechselt bei mir auch, ab und zu geht's, dann habe ich zum Glück dieses, das ist mir alles scheißegal und irgendwie ist es auch lustig und bin dann so ein bisschen in dieser Beobachterposition und schaffe es auch nichts, an mich ranzulassen so, aber diese Mauer kann ich halt auch nicht ständig halten.
Besonders prackelt die halt auch mal. Ja. Und die Mauer, also ich weiß, wie du das jetzt bildlich meinst, ist ja dann, ist ja dein Schutz, ja. Und wenn du die zu allem hochziehst, bin die, habe ich auch all die Jahre gemacht und macht es auch krank. Weil irgendwo, es ist ein ganz kleiner Riss und da kommt ein bisschen durch und du hast überhaupt keine, die Mauer kann nicht atmen, sagt man so schön, ne?
Mhm. Ich habe gerade was getrunken. Nee, ich habe gerade überlegt, die Mauer kann nicht atmen. Wenn da ein kleiner Riss drin ist und das doch durchsickert und du aber nicht dagegen wehrst, weil du ja in deiner Ansicht die Mauer hast, kann das nicht rausatmen und du kannst das nicht loslassen und irgendwann, wenn die Mauer ein bisschen mehr pröckelt, bröckelst du komplett mit runter. Das meine ich.
Hast du, nochmal kurz um das Thema, weil ich wollte es jetzt auch nicht so arg übertreiben, ich denke eine Stunde immer so relativ, ne? Ja. Hast du irgendwie noch Tipps oder Ratschläge, Schläge sagt man ja nicht, ne? Aber irgendwas, was wir den anderen mitgeben können, wo wir sagen, hier, das sind unsere Erfahrungen, was vielleicht doch helfen könnte? Ich versuche es jetzt vorsichtig zu formulieren.
wenn ich habe Angst. Du brauchst keine Angst, dann so viele Hörer habe ich noch nicht. Aber wenn es jemand eine Person hört, die in der vierten Woche ist, die ich jetzt sage, die eigenen Grenzen mal durchsetzen und drauf scheißen, was andere denken, kann ich mir schon vorstellen, dass vielleicht die ein oder andere wieder, also ich würde vielleicht auch wieder wütend werden, weil ich mir denke, ja. Ja, hat keiner. So die Frise halten.
Bitch. Gelöscht. Vollgeschnitten. Oh Mann, ja. Ja, die Grenzen einhalten. Ja, ich glaube auch. Jetzt komme ich. Klugscheiße auch. Ich mache es natürlich auch nicht. In dieser Zeit hilft es viel, spazieren zu gehen. Und Schwimmen hast du geschrieben, dass dir Schwimmen unterliegt.
Habe ich dir das geschrieben? Ja, genau. Also Schwimmen ist tatsächlich für den Rücken. Wenn du wegen Schmerzen jetzt da gerade nochmal so Probleme hast, nicht nur psychisch, da hilft Schwimmen wirklich sehr. Ja. Und dann sagen jetzt viele, die hatten sie doch alle, wenn ich meine Tage habe.
Ja, du sollst ja nicht ohne irgendwas da rumschwimmen. Du brauchst schon ein Fädchen drin. Oder ein Tässchen, ja. Wie auch immer, wer was nimmt. Sollte man schon nutzen. Sonst kommt der Weise, hi. Aber ansonsten, ganz ehrlich, es hilft. Es hilft einfach. Man denkt das nicht, aber mir tut es in dem Moment gut.
Habe ich ewig nicht mehr gemacht. Klar, Ratschläge kann man ja immer geben. Aber es hilft ja. Oder spazieren gehen halt. Genau. Leichte Bewegung. Total. Also leichte Bewegung. Und dabei irgendwie den Lieblingspodcast hören. Oder ich mache mir dann echt, ich lege mir so kleine Wellness-Tage daheim ein.
Und ja, sich nicht einreden, dass man übertreibt. oder irgendwas. Sondern, ja. Da wirklich mehr auf den Körper hören. Und der darf dann auch mal mehr Ruhe bekommen. Und Yoga mache ich derzeit auch. Ich wollte es gerade, ich habe es mir wirklich ohne Scheiß, gell. Ich habe gerade gesagt, ich warte, bis du fertig gelöst hast.
Und wollte sagen, wie wäre es, wenn wir dann sagen, wir machen jetzt in Woche drei und vier täglich Yoga und gucken mal, was mit unserem Körper passiert. Weil ich meine, das ist ja wirklich was Körperliches und Geistiges, ne? Ja. Ich komme mir auch immer blöd vor, wenn ich so sage, ja, Atemübungen, Yoga. Aber es hilft wirklich, ne?
Scheiße, ne? Ich hasse es, aber es hilft, ja. Ja. Und es gibt wirklich so entspannte Yoga-Videos. Das muss nix irgendwie mit krassen Verrenkungen oder sonst was sein. Maddie Morrison mache ich halt schon jahrelang. Die ist toll. Und da kann man ja Videos von fünf Minuten bis zu einer halben Stunde machen.
Und selbst wenn es dann nur fünf Minuten sind. Ja, da gibt es ja En-Mass-Videos, ne? Ich meine, ich weiß gar nicht, wie viele Videos hat die? Bestimmt 200? Ja. Da ist ja wirklich, für irgendjemanden ist irgendwas dabei, ne? Und es ist ja, wie du sagst, nicht unbedingt das Verrenken.
Es geht ja um leichte Dehnübungen. Genau, genau. Und sich nicht denken, ja, dann kann ich ja gleich nichts machen, sondern nee. Weißt du, das sagen wir jetzt, ne? Ich sitze jetzt hier gemütlich gerade auf meinem Stühlchen, habe ewig kein Yoga mehr gemacht, aber, ja, es arbeitet gerade mehr, wo ich sage, weißt du, du gibst anderen immer so geile Ratschläge, warum machst du es selbst nicht?
Auf die Ernährung achten und keinen Kaffee trin. Ich trinke gerade auch meinen Kaffee. Ich esse gleich erstmal eine Schachtel Toffee-Fee. Nein, aber es ist ja wirklich so. Ich meine, ich glaube, wir alle wissen, was uns in diesem Moment eigentlich guttun würde, die Umsetzung. Und vielleicht sollten wir es einfach wirklich versuchen, in diesem Moment sich vielleicht auch Hilfe zu holen, zu sagen, hilf mir, komm, zwing mich.
Fünf Minuten Yoga, auch wenn ich dich danach, also vorher umkriegen möchte, aber zwing mich dazu, weil danach könnte ich vielleicht sagen, halbwegs freundlich, danke, tat wenigstens gut. Also, ja, es ist auch schwierig. Es ist echt schwierig. Ich bin dann auch immer so stur, dass ich dann, obwohl es gut getan hat, so, ja, war okay. Ja, hätte trotzdem jetzt gerne lieber auf der Couch gelegen.
Und kaputt bin ich trotzdem. Ja, oh Gott, ey, weißt du, jetzt sind wir gerade ein bisschen abweg von vier, Woche vier, dass wir noch so klugscheißerisch hier reden können, ne? Ja. Aber hier, wir werden einfach mal einen Podcast aufnehmen, wenn wir beide in vier sind. Achso, wir sind ja nicht zusammen in vier, aber dass wir so nah dran sind, vielleicht würde das nochmal für den einen oder anderen auch nochmal spannender.
Genau. Ja. Ah, hier, es war mega, mega toll, es hat sehr viel Spaß gemacht, mich mit dir auch zu tauschen. Ja, mir auch. Gut, dass es endlich geklappt hat. Ja, echt. Und ich glaube, wir könnten, vielleicht wollen die anderen, die können das ja dann kommentieren, uns nochmal hören, dass wir noch mit Schulzeit und so besprechen, also das fand ich sehr angenehm.
Ja. Und folgt gerne, ich weiß nicht, ob du das überhaupt möchtest, aber folgt gerne, easy bei Instagram, ich weiß nicht, TikTok musst du gleich selbst sagen, ads-yogi, mir bei Instagram, ads-angie38, ich habe jetzt mal nachgeguckt, wie überhaupt mein Account heißt. Und ich weiß nicht, du bist auch eher TikTok, oder? Mal so, mal so. Okay.
Also wenn, wenn ihr... Aber ich heiße bei TikTok genauso wie bei Instagram, also adi, äh, adi. adhs-yogi, genau. Könnt ihr gerne folgen, ihr könnt gerne kommentieren, ihr könnt uns gerne sagen, wie ihr die Folge fandt. Und, ähm, dann gucken wir, dass wir noch einen Teil aufnehmen.
Genau. Dann sagen wir jetzt erstmal, vielen Dank für's Zuhören, vielen Dank, dass du dabei warst, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ja, danke schön, dass ich dabei sein durfte. Ja. Genau. Einen schönen Tag euch. Ciao.
Du willst da nicht allein durch?
Angie begleitet Menschen mit ADHS, Hochsensibilität und intensivem Erleben persönlich – ehrlich, nah und ohne Perfektionsdruck.
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